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Apple betreibt Modellpflege und stellt das iPhone 5S und das iPhone 5C vor

Auf einem Live-Event hat Apple den – oder besser gesagt die - Nachfolger des iPhone 5 vorgestellt. Wie bereits in den letzten Jahren bei Apple üblich, bekommt das neue iPhone „nur" eine Modellpflege. Es bleibt also bei der Versionsnummer „5" und optisch gibt es nur kleine Veränderungen.

iPhone entwickelt sich zum Ladenhüter © Andrew F. Kazmierski / Shutterstock.com

Neu ist, dass Apple gleich zwei Nachfolger präsentiert: Das „neue“ iPhone 5 wird es nun in einer etwas günstigeren Version (iPhone 5C) und der teureren Variante (iPhone 5S) geben.

Das iPhone 5S dient dabei als Nachfolger des iPhone 5, während das iPhone 5C nur ein Redesign des letztjährigen iPhone 5 darstellt, welches jetzt nur in verschiedenen Farben und in einem Plastik-Gehäuse daherkommt.

Apple spendiert dem iPhone 5S einen A7 Prozessor auf 64-Bit Basis. Es ist damit das erste Smartphone mit einem 64-Bit Prozessor. Der neue Prozessor soll – was die reine Grafikleistung angeht – bis zu 56-mal schneller sein. Neu ist, dass der Prozessor von einem Co-Prozessor unterstützt wird, der die Bewegungsdaten des Nutzers aufzeichnen und diese Daten an Fitness- und Gesundheits-Apps sowie Navigations-Anwendungen weitergeben kann. Dabei nutzt der neue Co-Prozessor alle Daten die das Gyroskop, der Beschleunigungssensor und der Kompass liefern können.

Auch beim Thema Akku hat sich was getan. Dieser soll laut Apple nun für gestiegene Laufzeiten sorgen: Laufzeit bei Telefonaten mit UMTS: Zehn Stunden. 250 Stunden Standby. Zehn Stunden beim LTE-Surfen und 40 Stunden beim Musikhören. Das sind vorgegebene theoretische Werte, die mit den Praxis-Angaben nicht übereinstimmen müssen.

Die Kamera des iPhone 5S bekommt einen 15 Prozent größeren Sensor – die größeren Pixel sollen vor allem bei wenig Licht bessere Bilder liefern. Zudem wurde die Kamera-Software angepasst. Es können nun Weißabgleich, Belichtung und HDR-Effekt eingestellt werden. Dazu kommen ein automatischer Bildstabilisator und eine Serienbildfunktion. Videoaufnahmen können nun mit einer Zeitlupenfunktion aufgenommen werden, bei der HD-Videos mit 120 Frames pro Sekunde aufgenommen werden. Auch der Blitz wurde verbessert. Er besteht nun aus zwei LED’s. Eine kalte LED und eine die eher warmes und gelbliches Licht abgibt. Das soll für natürlichere Bilder sorgen, da das Blitzlicht automatisch an die Lichttemperatur des Raumes angepasst wird.

Mit Spannung wurde erwartet, ob das iPhone 5S einen Fingerabdrucksensor bekommt. Diese Funktion wurde von vielen Fans sehnsüchtig erwartet und Apple hat die User nicht enttäuscht. Das iPhone 5S bekommt einen Fingerabdrucksensor der als Touch-ID Sensor bezeichnet wird. Er ist im Homebutton verbaut und kann den Fingerabdruck des Nutzers lesen, egal wie der Finger auf den Homebutton gehalten wird. Der Metallring um den Homebutton ist ein „Detection ring“, der den Finger-Sensor einschaltet. Damit lässt sich das iPhone 5S mithilfe des Fingers anstatt eines Code’s entsperren, aber auch darauf abgerichtete Apps können auf die neue Touch-ID Funktion zugreifen. Der Fingerabdruck selbst wird dabei nur auf dem Gerät selber verschlüsselt gespeichert und in keinem Fall an Apple-Server weitergeleitet. Für viele User dank der NSA-Spähaffäre ein beruhigendes Statement.

Das iPhone 5S wird in drei verschiedenen Farben angeboten: Gold, Silber oder Spacegrau. Es wird in Deutschland 699 Euro (16 GB), 799 Euro (32 GB) und 899 Euro (64 GB) kosten.