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Lang erwartet und nun da: Apple stellt seine Apple Watch mit Zubehör vor

Das Apple mal eine eigene elektronische Uhr auf den Markt bringen würde haben viele vorausgesagt. Dass es allerdings so eine schwere Geburt wird und viel länger dauern würde als angenommen, damit hat kaum einer gerechnet. Aber nun – nach drei Jahren Arbeit - ist sie da.

Apple Watch © Giuseppe Costantino / Shutterstock.com

Dabei setzt Apple auf eine Zusammenarbeit der Apple Watch mit einem iPhone, denn alleine ist die Apple Watch nur in der Lage die Uhrzeit anzuzeigen. Das ist schade, aber die meisten oder besser gesagt fast alle Smartwatch-Hersteller setzen auf diese Methode. Die Uhr ist per Bluetooth mit dem iPhone oder einem Android-Smartphone verbunden und kann so bedient werden, also praktisch eine Verlängerung des Smartphones. Bei der Apple Watch ist die Sache noch etwas kniffliger, denn sie funktioniert nicht mit Android-Smartphones sondern nur mit einem iPhone 5 oder einem neueren iPhone Modell. Auch mit iPads funktioniert die Apple Watch leider nicht.

Es gibt drei Grundversionen der Uhr: Die Apple Watch Sport mit einem 38 Millimeter Aluminium-Gehäuse zu Preisen ab 399,- EUR. Weiter geht’s mit der Apple Watch in der 42-Millimeter Variante, die ab 449,- EUR zu haben ist und zu aller Letzt die Variante aus Edelstahl die zwischen 649,- und 1.249,- EUR kosten wird. Für Menschen mit sehr viel Geld gibt es dann noch die limitierte Apple Watch Edition. Diese soll rund 11.000,- EUR kosten. Zu jeder Apple Watch gibt es verschiedene Armbänder, so dass sehr viele Kombinationsmöglichkeiten entstehen. Durch einen einfachen Verschluss sind die Armbänder besonders schnell wechselbar.

Doch was kann die Uhr überhaupt? Nachdem die Apple Watch per Bluetooth mit dem iPhone verbunden ist, können Push-Nachrichten wie Facebook, Twitter und Co. auf der Uhr angezeigt und gelesen werden. In SPG-Hotels können Nutzer mithilfe der Uhr Türen öffnen. Außerdem sind Pinterest, American Airlines und Nike bereits mit eigenen Anwendungen am Start. Apple selbst bringt eine Workout-App, mit der Schritte gezählt, die zurückgelegte Distanz und andere viele weitere Daten angezeigt werden können. Auch Siri lässt sich mit der Apple Watch nutzen ums so z.B. den Weg zu erfragen. Wer das Drehrad etwas länger gedrückt hält, kann über Siri etwa Termine im Kalender erstellen. Die Apple Watch verfügt auf der Rückseite über einen Pulsmesser der die Daten an eine Fitness-App weiterleiten kann. Die Uhrzeit lässt sich in vielen Varianten darstellen, indem verschiedene Ziffernblätter und Oberflächen eingestellt werden können.

Die Krone, also das „Rädchen“, das uns von normalen Uhren bekannt ist spielt eine zentrale Rolle bei der Apple Watch. Über diese navigiert der Nutzer nämlich nicht nur durch die Menüs, er zoomt auch in Bilder und Landkarten rein und raus. Durch Drücken der Krone gelangt der Benutzer außerdem immer wieder zurück ins Hauptmenü.

Es bleibt die Frage ob die Nutzer die Apple Watch annehmen werden, die Uhr funktioniert nur mit einem iPhone 5/5S oder iPhone 6 und alle Dinge die man mit der Uhr machen kann, können auch mit dem iPhone erledigt werden. Also abwarten.