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Comsmile Technik-Blog

Das Apple iPad für günstige 350€

Anbieter: Apple. Produkt: iPad. Preis: 350€

Apple iPad © Apple

Das sogenannte „Tablet der Kompromisse“ von Apple verwirrt und begeistert zur Zeit Leser und Apple Fans. Der Konzern hat Technologien und Funktionen bisheriger Geräte genommen und es in dem neuen Apple iPad zusammengefügt. Was am ungewöhnlichsten scheint ist der niedrige Preis von ca. 350€.

Was will die Firma mit dem neuen iPad und dessen Verkaufspreis erreichen?

Der Tablet Markt schreitet nur langsam und schleppend voran. Apple will durch den niedrigen Preis natürlich seine Tablets an den Mann bringen und den Verkauf ankurbeln. Die Rechnung scheint aufzugehen: denn im Test stellte es sich allen Herausforderungen.

Mit dem Speicher von 32Gigabyte kostet das iPad nur 350€. Natürlich gibt es günstigere Tablets auf dem Markt, aber diese erreichen die Qualität des Apple-Gerätes nicht. Das Gerät soll laut Apple für Schüler und Studenten gedacht sein. Doch das gilt eher für den US-Markt, da dort an Schulen mit Chromebooks unterrichtet wird.

Was kann das neue Apple iPad?

Das Apple iPad ist ein super Alltags-Tablet. Man kann problemlos Filme streamen, Websurfen und das Gerät als E-Book verwenden. Der A10-Prozessor hat weder Probleme bei grafisch aufwendigeren Spielen, noch bei der parallelen Benutzung zweier Anwendungen im Split-Screen. Der Akku hält locker mit einer vollen Ladung den ganzen Tag durch. Die Batterielaufzeit wird von Apple mit zehn Stunden beschrieben und wer nur Videos anschaut, schafft sogar mehr!

Gibt es eine Besonderheit?

Ja! Man kann mit einem Stift – dem Apple Pencil (welcher preislich bei 100€ liegt) – auf dem 9,7 Zoll großen Display zeichnen und Dokumente mit handschriftlichen Notizen markieren. Apps lassen sich so super bedienen – z.B. für die Bildbearbeitung in Pixelmator oder z.B. das animieren eines Frosches in Froggipedia. Ein Negativpunkt gibt es für die fehlende Möglichkeit, den Stift im oder am Apple iPad zu verstauen. Es besteht also die Gefahr, dass der Apple Pencil nicht zur Hand ist, wenn man ihn braucht. Hauseigene Apps wie z.B. Apple Pages, Keynote oder Numbers wurden bereits auf den Apple Pencil angepasst und können somit perfekt bedient werden und man kann sogar ein E-Book damit erstellen. Geht natürlich auch ohne Stift, macht aber mit dem Apple Pencil viel mehr Spaß!

Aber wo liegt die Preisdifferenz?

Das Display ist lange nicht so hochwertig wie das der teureren Modelle, die Bildwiederholfrequenz ist geringer, die Farbtemperatur passt sich nicht automatisch an das Umgebungslicht an, der Fingerabdruckscanner stammt noch aus der ersten Generation, statt vier gibt es nur zwei Lautsprecher und es gibt keinen Smart Connector, an welchem eine externe Tastatur angedockt werden kann. Die Möglichkeit für die Eingabe durch eine Tastatur ist natürlich nicht genommen, da man Bluetooth-Keyboards verwenden kann. Gespart wurde außerdem an der Kamera. Sie erfüllt zwar ihren Zweck, man hat aber nicht die Qualität der letzten oder vorletzten Generation. Wer also mit dem iPad fotografieren will, sollte also auf andere Möglichkeiten zurückgreifen. Für das Facetimen, oder das Scannen eines Dokumentes, reicht das Apple iPad problemlos aus.

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