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Samsung Galaxy S6 und Samsung Galaxy S6 Edge über 10 Millionen Mal verkauft

Die beiden neuen Samsung-Flaggschiffe sind zwar erst am 10. April offiziell in den Verkauf gegangen, doch schon jetzt berichten Quellen darüber, dass beide Smartphones (S6 und S6 Edge) zusammen in den letzten 6 Wochen über 10 Millionen Mal ausgeliefert wurden.

Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge © charnsitr / Shutterstock.com

Doch schauen wir uns diese Meldung genauer an, sieht die astronomisch hohe Verkaufszahl nicht mehr ganz so schön aus. Ganz neue Verkaufsrekorde scheinen die Smartphones nämlich nicht zu brechen, denn die Vorgänger – also das Samsung Galaxy S4 und das Samsung Galaxy S5 – haben nur 4 Wochen gebraucht um 10 Millionen Mal ausgeliefert zu werden.

Doch sogar dieser Vergleich hinkt. Denn beim Samsung Galaxy S6 und Samsung Galaxy S6 Edge handelt es sich um zwei verschiedene Smartphone-Modelle. Ist das Interesse am neuen Samsung-Flagschiff vielleicht gar nicht so groß als wie es vermutet wurde? Davon könnte man ausgehen wenn man die reinen Verkaufszahlen anschaut.

Warum das Samsung Galaxy S6 und das Samsung Galaxy S6 Edge sich nicht so gut verkaufen wie die Vorgänger könnte viele Gründe haben. Vielleicht ist der Markt langsam gesättigt oder das neue Design spricht die Kunden nicht so an. Es könnte aber auch daran liegen, dass bei den neuen Modellen der Akku nicht mehr wechselbar ist und auch keine Möglichkeit mehr besteht den internen Speicher mit einer Micro-SD-Karte zu erweitern.

Viele Samsung-Fans haben diese Veränderung in der Modellpolitik von Samsung sehr stark kritisiert. Denn mit diesem Geschäftsmodell sind auch die Preise für das Samsung Galaxy S6 und das Samsung Galaxy S6 Edge nach oben geschossen. Während man für ein Samsung Galaxy S5 höchstens 599,- EUR auf den Tisch legen musste, ist man beim Samsung Galaxy S6 und dem Modell mit 64 Gigabyte internen Speicher schon bei 749,- EUR. Die 128 Gigabyte-Versionen schlagen sogar mit 849,- EUR zu Buche und die Preise für das Samsung Galaxy S6 Edge liegen noch höher. Der hohe Preis schreckt sicherlich einige Kunden ab.

Aber auch das völlig neue Design könnte nicht jedermanns Sache sein, denn ein Rückseite die aus Glas besteht ist sehr empfindlich und im Falle eines Sturzes muss man nicht nur das Display und die Front auswechseln, sondern auch noch die Glasrückseite. Ein teurer Spaß. Zudem könnten die negativen Kundenbewertungen auch ihren Teil dazu beigetragen haben. Einige Kunden berichten von teilweise sehr schlechter Verarbeitung. Ob es sich hier allerdings nur um Einzelfälle handelt oder um doch um ein allgemeines Qualitätsproblem lässt sich allerdings (noch) nicht eindeutig sagen.