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Comsmile Technik-Blog

Die geschichtliche Entwicklung des Notebooks

Notebooks sind heute aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken.

Die geschichtliche Entwicklung des Notebooks © Stokkete / Shutterstock.com

Die mobilen Helferlein erfüllen inzwischen alle wichtigen Aufgaben, haben ähnliche Leistungswerte wie klobige Standrechner und sind einfach zu bedienen. Der nachfolgende Artikel zeigt die geschichtliche Entwicklung des Notebooks auf und illustriert dabei die technischen Veränderungen im Laufe der Zeit.

Am Anfang stand die Inspiration

Der erste Geräte-Entwurf welcher einem Klapprehner am nächsten kam war das sogenannte Dynabook vom Designer Alan Kays. Dieser Geräteentwurf, welcher die Grundidee der Notebooks und Tablet-Computer formulierte, sollte ein tragbares Gerät begründen welches weniger als zwei Pfund wiegen und dessen Bildschirm den Durchmesser eines normalen Blattes Papier haben sollte. Natürlich standen damals noch nicht die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung bereit, die Idee allerdings war geboren.1

Der erste tragbare Computer: Der Osborne 1

1981 konnten Computerfans den ersten tragbaren Computer für 1795 Dollar erwerben. Dieses Gerät wog 12kg und konnte mit einem Koffer gut transportiert werden. Der Osborne 1 war nicht nur schwer, auch seine Abmessungen waren, verglichen mit heutigen Notebooks, eher unhantlich.

Das erste Notebook: Der Grid Compass 1100

Nur ein Jahr später konnte das erste „richtige Notebook“ für 8000 Dollar erworben werden. Grid Compass 1100 wurde zwar schon 1979 von Bill Moggridge entworfen, eine Handelsversion stand allerdings erst drei Jahre später zur Verfügung. Trotz der Tatsache, dass die 340 KB Speicher für damalige Verhältnisse einen beachtlichen Wert darstellten, verkaufte sich der Grid Compass 1100 nicht sonderlich gut.

Der erste kommerzielle Erfolg: Der IBM PC Convertible

1986 fragten sich bereits viele Wissenschaftler ob das Konzept des Notebooks eine Zukunft haben würde. Erik Sandberg-Diment veröffentlichte einem Artikel in der New York Times, in welchem er die „neue Mode“ Notebook als fast ausgestorben bezeichnete. Diese Aussagen verschwanden 1986 schlagartig aus solchen Publikationen als IBM den PC Convertible auf den Markt brachte. Dieser hatte zwei 3,5-Zoll Floppy Laufwerke, 256 KB Speicher, einen LCD-Bildschirm, Druckeranschlüsse und kostete stolze 1995 Dollar. Der IBM PC Convertible verkaufte sich so gut, dass man heute vom ersten kommerziell erfolgreichen Notebook spricht.

Revolutionäre Bedienung: Das PowerBook 100

Mit Apples PowerBook 100 konnte der Benutzer erstmals ohne externe Eingabegeräte auskommen. Das Powerbook verfügte über einen Trackball sowie seitliche Handauflagen und erlaubte somit eine komfortable Steuerung der Maus auf Reisen.

Notebooks werden mobiler: Der Lithium-Ionen-Akku

Der japanische Notebook-Hersteller Toshiba war das erste Unternehmen welches Notebook Modelle mit einem modernen Lithium-Ionen-Akku versah und somit die Akkulaufzeit deutlich steigerte. Der mobile Einsatz wurde somit immer komfortabler. Das erste Modell der sogenannten T3400-Serie kam Anfang 1994 auf den Markt.

Angekommen im Heute: Die Ultrabooks

Mit dem Beginn des 21.Jahrhunderts wurden Notebooks immer flacher und leistungsfähiger. Der neue Begriff für besonders flache Notebooks: Ultrabook. Auch der kommerzielle Erfolg blieb nicht aus: Ende 2008 übertrafen die Verkaufszahlen von Notebooks erstmals die der normalen Desktop-PCs.

Für alle Notebooks gilt: comSmile repariert Ihr Notebook Modell zuverlässig und schnell.

1 Go To: The Story of the Math Majors, Bridge Players, Engineers, Chess Wizards, Maverick Scientists, and Iconoclasts–The Programmers Who Created the Software Revolution, Steve Lohr, 2008, S.150f.