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Keine Computer Reparatur: Ministerium wirft mit Conficker-Virus infizierte Computer einfach weg

Weil 170 Rechner des Lehrerfortbildungsinstitut IQMV in Schwerin, Rostock und Greifswald mit dem Conficker- Virus infiziert waren, hat das Bildungsministerium angeordnet alle 170 Rechner entsorgen zu lassen.

Computer Reparatur © thieury / Shutterstock.com

Der Conficker- Virus wird hauptsächlich über infizierte USB-Sticks übertragen. Das Institut, welches zum Bildungsministerium in Mecklenburg-Vorpommern gehört, hatte die Rechner zum größten Teil gerade erst angeschafft. Teilweise waren diese Computer „nagelneu“ gewesen. Anstatt einer Computer Reparatur entsorgte die Behörde die Computer.

Entsorgung statt Computer Reparatur

Die Anschaffung neuer Geräte und die Installation der Software kostete den Steuerzahler somit insgesamt 187.300 Euro. Dabei wäre es mit einfacher Antivirensoftware und innerhalb kurzer Zeit möglich gewesen den Virus von den befallenen Rechnern rückstandlos und ohne Schaden zu entfernen.

Der Landesrechnungshof hat aufgrund dessen das Bildungsministerium scharf kritisiert. Das Bildungsministerium hatte keinerlei Alternativen, wie z.b. die Computer Reparatur, als die Entsorgung der Geräte in Erwägung gezogen und insgesamt auch kein IT-Sicherheitskonzept, welches vor dem Virenbefall schützen könnte. Zur Aufstellung genau eines solchen IT-Sicherheitskonzeptes wurde das Ministerium jetzt verpflichtet.

Es ist IT-technisch gesehen absolut unwirtschaftlich einen Rechner zu entsorgen der mit einem Virus befallen ist. In der Regel reicht gängige Antivirensoftware aus um das Virus loszuwerden. Sollte dennoch ein hartnäckiger Fall eintreten hilft Ihnen comSmile gerne weiter.