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Ist ein Wechsel von HDD zu SSD sinnvoll?

Welche Vorteile bietet ein Wechseln von HDD zu SSD. In diesem Ratgeber werden die Vorteile eines HDD zu SSD Wechsels erklärt.

Ist ein Wechsel von HDD zu SSD sinnvoll?

Ein Wechsel von HDD zu SSD kann sinnvoll sein, denn eine SSD startet innerhalb von wenigen Millisekunden und hat damit im Gegensatz zu HDD eine kaum spürbare Einschaltverzögerung. Die Zugriffszeiten einer SSD sind zudem um ein Vielfaches schneller als bei einer HDD. Ihre hohe Datentransferrate ermöglicht außerdem eine hohe Datentransferrate. Somit können Dokumente mit SSD deutlich schneller von A nach B verschoben werden als mit HDD. Da die SSD keine beweglichen Teile besitzt, kann eine SSD geräusch- und vibrationsarm arbeiten. Aus diesem Grund haben SSDs auch eine geringere Ausfallrate, da keine mechanischen Teile verbaut sind. SSD Festplatten haben außerdem einen geringeren Stromverbrauch.

SSD Festplatten gibt es in verschiedenen Variationen. Gerade für besonders dünne Notebooks, Tablets oder Serverstationen werden Festplatten mit dafür optimierten Anschlüssen benötigt.

Im Folgenden finden Sie die verschiedenen Bauformen und Anschlüsse von SSD:

SATA SSD

SATA I (Serial ATA 1.5 GBit/s) ist die erste und älteste Bauform von SSD. Sie wird so nicht mehr genutzt. Daten werden mittels dieser Bauform bei 150 MB pro Sekunde übertragen.

SATA II (Serial ATA 3.0 GBit/s) ist der Vorgänger der heute verwendeten Standardform SATA III. Sie überträgt Daten bei 300 MB pro Sekunde.

SATA III (Serial ATA 6.0 GBit/s) ist die häufigst genutzte Bauform. Sie ist 2,5 Zoll groß und wird in PCs verbaut. Daten werden mit 600 MB pro Sekunde übertragen.

mSATA

mSATA (Mini-SATA) ist eine kleinere SSD ohne zugehöriges Gehäuse. Diese Bauform eignet sich besonders gut für Notebooks und Tablet-Computer. Sie transferiert 600 MB pro Sekunde.

M.2

Die M.2 ist noch kleiner als die mSATA. Sie wird gerne in Ultrabooks oder ähnlich dünnen Laptops verbaut.

PCIe

PCIe (PCI Express) ist strenggenommen keine Bauform einer SSD, sondern eine Schnittstelle mittels dessen Sie die Geschwindigkeit der Datenübertragung nochmals beschleunigen können.

SAS

Auch SAS ist eine Schnittstelle für SSD Festplatten – insbesondere für Server PCs konzipiert. Die Datenübertragung wird u.a. durch Zusammenschluss mehrerer Laufwerke beschleunigt.

Vor- und Nachteile von SSD

Um den größten Nachteil der SSD, die relativ geringe Speicherkapazität, teilweise auszugleichen, verzichten Hersteller immer häufiger auf Single-Level-Cells (SLC) zugunsten von langsameren Multi-Level-Cells (MLC) oder gar Triple-Level-Cells (TLC). Billige Flash-Speicher für mehr Speicherplatz drückt jedoch die Performance. Als Notlösung bedienen sich einige Produzenten einer Mixtur aus schnellen SLC- und langsameren MLC/TLC-Einheiten, um die Schreibgeschwindigkeit bis zu einem gewissen Aufkommen auf attraktivem Niveau zu halten. Außerdem haben der verbaute Speichercontroller und der Kommandosatz große Bedeutung für die Effizienz und Organisation der Daten.

Wie schnell die SSD arbeitet, aber auch Fehler erkennt und möglicherweise verloren gegangene Daten retten kann, hängt auch von diesem Chip ab. Ein Verwirrspiel, das viele einfache Konsumenten überfordert. Dafür erzeugt die SSD-Technik keinerlei Geräusche während der Arbeit und existiert in vielen variablen Formfaktoren, ohne dabei an ihrer Leistungsstärke einzubüßen. Im mobilen Bereich waren extrem kleine 1,8 Zoll-HDDs meist sehr langsam und benötigten recht viel Strom, was die Akkulaufzeit auf Notebooks beeinträchtigt. Während heutzutage HDDs üblicherweise in 3,5 Zoll sowie 2,5 Zoll mit SATA-Anschlüssen vertrieben werden, besitzen SSDs hier einen größeren Spielraum. Neben dem neuen M.2-Formfaktor, der mSata bei internen Steckkarten beerbt, sind SSDs allgemein flacher gebaut und daher in Desktop wie in mobilen Systemen leichter unterzubringen. Im Gegensatz zur HDD reizen besonders potente SSDs die SATA3-Schnittstelle von ihrer Bandbreite (600 MB/s) nahezu komplett aus – einige SSDs überschreiten sogar die sequenziellen Transfergrenzen, da sie als Steckkarte über PCI Express ans System angebunden werden.

Blick in die Zukunft

SSDs werden in Zukunft mehr und mehr den HDDs den Rang ablaufen, sofern die Preise und Langlebigkeit sich weiterhin in positiver Hinsicht ändern. Neue Technologien wie 3D-V-NAND setzen an bekannten Problemstellen an und verschaffen den Speicherzellen mehr Schreibezyklen. Die Aufwertung von einer HDD zu einer SSD beschleunigt das System massiv und beseitigt dank der schnelleren Zugriffszeiten einen Flaschenhals während des Betriebs. Solange HDDs aber noch als Speicherriesen zu günstigen Konditionen auftrumpfen, bleiben diese dem Markt auf lange Zeit als Lagerhalle für große Datenströme erhalten.

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