1. Ratgeber
  2. Allgemein
  3. Notebook und Sommer

Notebook und Sommer

Notebook Sommer

 

Genauso wie Sie an heißen Tagen leiden, tun dies auch Ihre elektronischen Geräte. Denn die Hitze tut diesen in keiner Hinsicht gut. Auch wenn Sie bei Temperaturen abseits der 25-Grad-Marke am liebsten in gekühlten Räumen oder am Wasser sind, ist dies nicht immer möglich. Denn die Arbeit fällt immerhin nicht aus. Wenn Sie Ihr Notebook also ebenso an brennend heißen Tagen in Verwendung haben oder haben müssen, sind ein paar Dinge zu beachten. Wir teilen ein paar Tipps und Tricks für die heißen Tage mit Ihnen. Diese stammen aus unserem professionellen Know-how als auch unserer Erfahrung. Denn auch wir arbeiten bei der Hitze und müssen unser Notebook kühlen.

  Was für Schäden drohen Ihrem Laptop bei hohen Temperaturen?

Bei hohen Temperaturen werden die empfindlichen Teile Ihres Notebooks in Mitleidenschaft gezogen. Dies äußert sich beispielsweise durch einen Absturz oder langfristige Defekte an der Hardware. Darüber hinaus sind hohe auch für den Akku schädlich. Dieser verliert an Leistung und es kommt dazu, dass er auf Dauer ebenso Schäden davonträgt.

Aus all diesen Gründen ist es wichtig, zu wissen, wie Sie Ihr Notebook kühlen. Denn Vorsicht! Nicht nur draußen unter direkter Sonneneinstrahlung, sondern auch im Innenbereich sind Hitzeschäden möglich.

  Notebook vor direkter Wärmeeinstrahlung schützen

Am wichtigsten ist es, dass Sie Ihr Notebook vor direkter Wärmeeinstrahlung schützen. Nutzen Sie es deswegen unbedingt im Schatten und auf einer glatten Oberfläche. Auf Surfen und Arbeiten während dem Sonnen ist in diesem Sinne zu verzichten.

Im Büro

Auch im Innenbereich klettert die Temperatur im Sommer gerne auf über 30 Grad. Die warmen Sonnenstrahlen durchs Bürofenster machen zwar mehr Laune, schaden aber Ihren Geräten. Wenn das Notebook im Büro in der Sonne steht, fahren Sie daher die Jalousie herunter oder stellen Sie es in den Schatten. Denn in der Sonne liegen die Temperaturen schnell bei 40 Grad. Neben der normalen Betriebstemperatur wird hier also zusätzlich Wärme erzeugt. Diese sorgt infolgedessen für Defekte.

Auf dem Bürotisch fühlt sich das Notebook ebenso wohler als auf dem Schoß. Die Lüftungsschlitze unterhalb des Notebooks müssen freigehalten werden. So dürfen Sie auch nicht verstaubt sein, weswegen Sie vor der warmen Jahreszeit noch eine Komplettreinigung vornehmen sollten. Die Innenreinigung führen wir gerne für Sie durch. Andernfalls lüftet das Notebook nicht ausreichend und erhitzt sogar noch schneller.

Im Auto

Wenn Sie Ihr Notebook im Auto lassen müssen, legen Sie dieses am besten in den Kofferraum. Dort sind die Temperaturen am geringsten und es wirkt keine direkte Sonneneinstrahlung. Vergessen Sie es auf keinen Fall am Vordersitz, denn hier kommt es auch mal zum Hitzetod Ihres Notebooks. Auf der sichersten Seite sind Sie jedoch, wenn Sie Ihr Gerät gar nicht im Auto lassen. Hier sind die Temperaturen meist noch höher als draußen.

  Gerät von innen kühlen

Es besteht auch die Möglichkeit, die Geräte von Grund auf kühler zu machen. Eine herkömmliche Festplatte ist nicht nur langsamer, lauter und schwerer als eine SSD. Außerdem erzeugt sie mehr Wärme und belastet Ihr Notebook im Sommer also zusätzlich. Hier kann vorbeugend agiert und zugleich die Leistung des Gerätes beachtlich gesteigert werden. Für weitere Informationen sprechen Sie sich am besten mit einem Profi zusammen. Dieser kann Ihnen erklären, wie Sie von der Festplatte zur Speicherkarte umsteigen.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, die Temperatur einzelner Komponenten zu ermitteln. Um einen Überblick über die Wärme der Notebookteile, wie Festplatte, CPU oder Grafikchip, zu haben, empfehlen sich diverse Tools. Zu diesen gehören HWMonitor, SpeedFan oder auch herstellereigene Softwares.

  Autostart Programme verwalten

Ein letzter Tipp betrifft die Autostart Programme. Dies ist ein leistungssteigernder sowie auch wärmesenkender Tipp. Über die Jahre haben wir immer wieder beobachtet, dass viele Programme auf Kundenrechnern im Autostart hinterlegt sind. Hierbei handelt es sich um jene Anwendungen, welche direkt beim Hochfahren gestartet werden. Die Folgen sind am ehesten an einem langsamen Systemstart zu bemerken. Denn es benötigt natürlich eine Menge Leistung seitens des Notebooks, um Programme gleich am Anfang zu öffnen. Je mehr Ihr Gerät wiederum gerade leisten muss, desto mehr muss es arbeiten. Wir können daher sagen, dass es auf Hochtouren arbeitet, was wiederum zur Wärmeerzeugung im Inneren des Gerätes führt. Generell benötigen Sie im Autostart neben Windows Prozessen nur den Virenscanner.

Wie verwalten Sie die Programme im Autostart?

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie hier vorsichtig sein müssen. Entfernen Sie nur jene Programme, welche Sie nicht brauchen und bei welchen Sie sich sicher sind, dass sie keinen Verlust darstellen.

Windows Vista/7: Drücken Sie die Windows-Taste + R und geben Sie im geöffneten Fenster „msconfig“ ein. Unter Systemstart aktivieren und deaktivieren Sie infolgedessen die Programme im Autostart.

Windows 8/10: Drücken Sie ebenso die Windows-Taste + R. Geben Sie nun „msconfig“ im geöffneten Fenster ein. Unter Systemstart klicken Sie auf „Task-Manager öffnen“. Infolgedessen lassen sich hier alle Programme im Autostart verwalten. Deaktivieren Sie einfach jene Anwendungen, welche für Sie keine Rolle spielen. Lassen Sie Virenscanner und Co. jedoch auf jeden Fall aktiviert.

  Das gilt zu vermeiden

Es gibt verschiedene Tipps, um Ihr Notebook bei hohen Temperaturen zu kühlen. Ebenso müssen ein paar Dinge jedoch vermieden werden.

Notebook nicht in den Kühlschrank legen: Wenn Sie Ihr Notebook in der Sonne vergessen haben, brennt es förmlich. Manchmal hat es sich auch schon automatisch ausgeschaltet. Legen Sie es zum Abkühlen aber auf keinen Fall in den Kühlschrank! Die abrupte Temperaturänderung schadet ihm nur noch mehr. Lassen Sie es stattdessen an einem schattigen Ort in Ruhe abkühlen.

Notebook nicht öffnen: Es besteht der Irrglaube, dass eine Öffnung des Notebooks bei hohen Temperaturen für eine optimale Lüftung sorgt. Dies ist falsch. Stattdessen sind punktuelle Überhitzungen an manchen Komponenten möglich und Ihr Gerät trägt Schäden davon.

  Notebook bei Hitzeschäden Profis überlassen

Hat Ihr Notebook die hohen Temperaturen nur mit Müh‘ und Not überlebt und weist nun Defekte auf, übergeben Sie es Profis zur Reparatur. Um Hitzeschäden vorzubeugen, lassen Sie außerdem noch im Fühling eine Innenreinigung durchführen. So lüftet Ihr entstaubtes Notebook im Sommer optimal.