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iPad lädt nicht: 6 Tipps bei iPad-Ladeproblemen

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Für viele Menschen gehört das iPad inzwischen fest zum Alltag – egal, ob im Büro, zur privaten Nutzung oder auch in der Uni. Umso ärgerlicher ist es, wenn das Tablet ganz plötzlich nicht mehr lädt: Hat man das iPad wie gewohnt über Nacht an das Ladegerät angeschlossen und der Akku ist auch am nächsten Tag noch nicht aufgeladen, denken die meisten Menschen sofort an einen Defekt des Geräts. Doch dies muss nicht unbedingt der Fall sein. Ehe man sich also um einen iPad Reparaturservice kümmert, ist es sinnvoll, erst einmal selbst einige Maßnahmen auszuprobieren, um zu versuchen, das Problem alleine zu lösen.

Wir stellen Ihnen die häufigsten Ursachen bei iPad-Ladeproblemen und mögliche Lösungen vor:

 

 

Das iPad lädt nicht mehr – die ersten Schritte zum Check

Hat das iPad bisher keinerlei Defekte aufgewiesen und ließ es sich immer zuverlässig aufladen, liegt es nahe, dass das Problem nicht das Tablet selbst ist.

Der erste Schritt sollte daher stets sein, die Stromversorgung zu überprüfen. Zeigt das Ladekabel beim Anschließen das Blitz-Symbol in der rechten oberen Ecke des iPads an? Ist dies nicht der Fall, kann es sein, dass der Defekt am Kabel liegt. Und natürlich sollte auch die Stromversorgung selbst geprüft werden bzw. die Steckdose, an der das Gerät angeschlossen worden ist.

Ein guter Test, um herauszufinden, ob das USB-Kabel defekt ist: Prüfen Sie, ob sich andere Geräte mit Lightning-Buchse am selben Kabel aufladen lassen. Funktioniert dies problemlos, ist das Problem in jedem Fall nicht das Lightning-Kabel.

Ehe man nun das iPad oder die Batterie verdächtigt, sollte man bedenken: Auch das Zubehör kann Defekte aufweisen. Werfen Sie daher einen Blick auf das USB-Netzteil: Gibt es eventuell Brüche oder Risse oder liegt ein Wackelkontakt vor? Grundsätzlich sollte beschädigtes Zubehör umgehend entsorgt und ersetzt werden, da dieses bei weiterer Verwendung auch zu Schäden am Gerät führen kann.

Ebenfalls sollte getestet werden, ob das USB-Netzteil sowie die Ladekabel korrekt miteinander verbunden sind. Das Netzteil sollte fest in der Steckdose sitzen und nicht wackeln, ansonsten sollte es ausgetauscht werden.

Die verschmutzte Buchse als Ursache

Am besten ist es, das Ladekabel bei Nichtfunktion erst einmal vollständig vom iPad zu trennen und zu prüfen, ob sich in der Buchse Schmutz befindet. Verunreinigungen wie Staub, Fussel, Sand oder Kiesel können schnell hineingelangen – hier genügt oft schon ein Millimeter, damit der Kontakt nicht mehr erkannt wird. Keinesfalls darf man jedoch mit einem spitzen Gegenstand in der Buchse herumstochern, denn dadurch könnten die Kontakte beschädigt werden. Besser ist es, entweder vorsichtig hineinzupusten oder ein weiches Wattestäbchen bzw. einen Zahnstocher zu nutzen – mit größtmöglicher Sorgfalt. Die Kontakte in der Ladebuchse sind sehr empfindlich und sollten daher nie mit Gewalt behandelt werden. Nach dem Reinigen stecken Sie das Kabel noch einmal an, um zu prüfen, ob das Gerät nun lädt.

 

Wenn das Zubehör nicht unterstützt wird

Unter Umständen zeigt das iPad beim aufladen folgenden Hinweis an: „Dieses Zubehör wird möglicherweise nicht unterstützt“. Die Gründe dafür können vielfältiger Natur sein. Eine mögliche Ursache ist, dass man ein USB-Gerät verwendet, welches eigentlich nicht zum Aufladen gedacht ist. Dann sollte man folgendermaßen vorgehen:

Das iPad sollte neu gestartet werden. Hierfür wird der Power-Button so lange fest gedrückt, bis der Swipe-Button erscheint. Nun wischt man einmal nach rechts, um das iPad auszuschalten. Warten Sie nun, bis der Bildschirm vollkommen schwarz ist. Jetzt wird der Power-Button erneut gedrückt und so lange gehalten, bis das Apple-Logo auf dem Bildschirm angezeigt wird. Nun kann erneut geprüft werden, ob sich das iPad mit dem Kabel aufladen lässt.

Zeigt der Bildschirm noch immer an, dass das Zubehör nicht unterstützt wird, sollte man sich ein anderes Kabel kaufen.

Eine weitere Möglichkeit ist, die iOS-Version zu aktualisieren. Hierfür begibt man sich in das Einstellungsmenü des iPads und sucht dort nach Software Updates, die anschließend installiert werden. Alternativ dazu lässt sich ein Update auf die aktuellste iOS-Version selbstverständlich auch über iTunes durchführen, sofern das Gerät noch erkannt wird.

 

Zum Laden von iPads sollte ausschließlich offizielles Zubehör verwendet werden

Apple LogoDie wohl sicherste Prävention vor möglichen Ladeproblemen des iPads ist stets, sich immer offizielles Apple-Zubehör zu kaufen. Natürlich gibt es gerade im Internet sowie auch in Discountern und anderen Geschäften immer wieder günstige USB-Kabel, auf die viele Nutzer gerne zurückgreifen – doch hier sollte man vorsichtig sein. Nicht alle Ladekabel entsprechen denselben Qualitätsstandards und können im schlimmsten Fall sogar zu einer Beschädigung des Geräts führen. Wird beispielsweise kein original Lightning-Kabel verwendet, kann es zu Schäden an der Ladebuchse kommen oder die iPad Batterie erst gar nicht geladen werden.

Auf der sicheren Seite ist man immer, wenn man Produkte von Apple verwendet. Allerdings gibt es auch Zubehör, das genauso hochwertig und entsprechend zertifiziert ist, wie beispielsweise vom Hersteller Belkin. Passendes und sicheres Zubehör lässt sich beim Kauf am sogenannten MFI-Logo erkennen, welches Drittanbieter-Zubehör untersucht und verifiziert.

Worüber man sich ebenfalls im Klaren sein sollte: Das Ladegerät eines iPads unterscheidet sich von jenem des iPhones. Das Smartphone-Ladegerät besitzt lediglich eine Ausgangsleistung von 5 Watt, was für das Aufladen eines iPads nicht ausreicht. Hierfür gibt es ein anderes Ladegerät, welches eine Leistung von 12 Watt aufweist. Natürlich lassen sich zum Aufladen des iPads beide Netzteile verwenden, dennoch dauert das Aufladen mit geringerer Wattleistung natürlich um einiges länger. Verwendet man das iPad während des Ladevorgangs zusätzlich, bewegt sich die Akkuanzeige teilweise sogar nach unten.

 

Was man tun kann, wenn das iPad nicht am PC lädt

Nicht nur mit Ladegeräten für die Steckdose, sondern auch mit Produkten für den PC lässt sich das iPad im Normalfall aufladen. Allerdings kommt es hier nicht selten zu einem Problem: Insbesondere bei Windows-Systemen funktioniert das Aufladen eines iPads mittels USB-Buchse am Computer nicht immer. Hier kann das iPad zwar noch immer gemeinsam mit iTunes verwendet werden, dennoch verändert sich die Akkuanzeige meist nicht. Hier wird dann häufig der Hinweis „Lädt nicht“ angezeigt.

Eine einfache Lösung könnte sein, eine andere USB-Buchse auszuprobieren – sei es am Laptop oder an einem stationären PC. Viele USB-Ports am Computer arbeiten nicht mit derselben Leistung, weswegen es gut sein kann, dass das Laden an einer anderen Buchse problemlos klappt. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Computer sowohl USB 2.0- als auch USB 3.0-Anschlüsse aufweist. 2.0-Anschlüsse erbringen lediglich eine geringe Leistung von rund 2,5 Watt, was für einen erfolgreichen Ladevorgang nicht ausreicht. Bei USB 3.0-Anschlüssen ist es hingegen möglich, das Tablet mit 4,5 Watt aufzuladen. Dies ist zwar nicht die beste Leistung, genügt aber zumindest, wenn das iPad während des Aufladens nicht genutzt wird.

Wichtig: Während des Aufladens sollte der Laptop immer mit dem Stromnetz verbunden sein, denn viele Geräte verringern ihre Leistung, wenn sie im Akkubetrieb laufen. Unter Umständen lässt sich der Aufladevorgang auf diese Weise noch einmal pushen.

 

iPad lädt nicht: Wann eine iPad Reparatur erforderlich ist

Neues Innenleben beim iPad 2Sind die oben genannten Tipps nicht hilfreich und das iPad lädt nicht, empfiehlt es sich, einen Reparaturservice mit der Prüfung des Geräts zu beauftragen. Ein Fachmann erkennt schnell, wo die Ursache des Problems liegt und wie sich dieses beheben lässt. Die einfachste Lösung ist natürlich, sich direkt an Apple zu wenden, allerdings kann es einige Zeit in Anspruch nehmen, das Gerät einzuschicken – zumal Apple auch nicht unbedingt die günstigste iPad Reparatur anbietet.

Alternativ kann man sich auch an einen zertifizierten Apple-Händler in der Nähe oder an einen seriösen Reparaturservice für iPads in der eigenen Region wenden. So kann man sicher sein, dass das iPad zeitnah repariert wird und man es bald wieder wie gewohnt verwenden kann.