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Comsmile Technik-Blog

iPad Speicher voll

Tipps iPad Reparatur ©

iPad Speicher voll: Dokumente und Daten richtig verwalten

Die Geräte des amerikanischen Hersteller Apple kommen alle mit einem integrierten Speicher. Für den Nutzer bedeutet dies, dass dieser den Speicher nicht ohne Weiteres mit einer Speicherkarte erweitern kann, sondern dauerhaft mit dem verfügbaren Speicher aufkommen muss. Eine Erweiterung ist dabei nur durch eine Reparatur möglich. Dieser Artikel soll eine Übersicht darüber geben, wie Sie selbst ihren Speicher im iPad aufräumen können, wenn der iPad Speicher voll geworden ist.

iPad Speicher voll? Das kann man tun

Ist der iPad Speicher voll, so sollte in aller erster Linie die Ursache für diesen vollen Speicher identifiziert werden. Ein voller Speicher am iPad kann dabei z.B. durch das Sichern von großen Daten in Apps, die dem Nutzer selbst gar nicht anzeigt auftreten oder durch das Anlegen von vielen Fotos und Musiksammlungen, die ebenfalls den Speicher am Gerät einschränken können. Einen ersten Überblick über die Gesamtsituation erhalten Sie, wenn sie in den Einstellungen auf „Allgemein“, dann auf „Speicher- & iCloud-Nutzung“ und dann auf „Speicher verwalten“ navigieren. Es kann einen Augenblick dauern, bis das iPad die Analyse des Speichers vorgenommen hat, dann werden die Apps nach ihrer Größe sortiert in einer Liste angezeigt. Über der Liste ist noch eine zusätzliche Übersicht über den aktuell verfügbaren und benutzen Speicher zu finden.
Hier sollten Sie einen ganz genauen Blick auf ihre Apps werfen. Häufig handelt es sich bei den großen Daten um Karten einer NavigationsApp oder um Offlinedaten bei Musik oder Filmen. Falls diese Daten nicht mehr benötigt werden, können sie gelöscht werden. Das Löschen dieser Daten kann dabei auch in der eigentlichen App erfolgen. Sollte dies nicht zum gewünschten Ergebnis führen und der iPad Speicher trotzdem voll sein, so kann auch die gesamte App deinstalliert werden. Bitte beachten Sie, dass dabei die gesamten Daten der App gelöscht werden. Käufe in einer App sind jedoch mit dem Nutzerkonto verknüpft und können in der Regel wiederhergestellt werden.

Vollen iPad-Speicher aufräumen: So funktioniert es

Falls der iPad Speicher voll ist, sollten vor allem die Fotos, Videos und die eigene Musik genau inspiziert werden. Häufig handelt es sich dabei um Filme oder um Musik, die nicht mehr genutzt wird oder um Filme, die schon gesehen wurden. Diese können in der jeweiligen App gelöscht werden. Das Löschen kann dabei auch unter iTunes erfolgen. Hier ist zu beachten, dass das Löschen von Daten aus der iTunes Mediathek die Daten möglicherweise auch von anderen Geräten löschen kann.
Inhalte, die dabei bei iTunes gekauft wurden, können immer wiederhergestellt werden und sind damit durch das Löschen nicht vollständig verloren.
Apps, die lange nicht mehr verwendet wurden, können ebenso gelöscht werden. Dabei gilt dasselbe Prinzip, wie auch bei den anderen Inhalten aus iTunes: wurde eine App ein Mal erworben, so kann sie immer wieder heruntergeladen werden, ohne, dass der ursprüngliche Preis nochmals bezahlt werden muss.
Dass der iPad Speicher voll ist, kann unter Umständen auch an den Messangina-Apps wie z.B. WhatsApp liegen. In diesen Apps werden sehr häufig Fotos und Videos gesendet. Da die App all diese Daten auf dem iPad lokal ablegt, können diese viel Platz einnehmen. Hier können Sie ebenso aussortieren und alte Inhalte einfach entfernen.
Sollte auch nach dem Aufräumen der eigenen Daten der iPad Speicher voll sein, so können einige Einstellungen am Gerät getroffen werden, um den Speicherbedarf zu verringern. Dabei kann z.B. die Qualität und die Auflösung von Bildern und Videos in der Kamera-App verringert werden. Dadurch wird der Speicherbedarf dieser Medien nochmals nach unten geschraubt.

Bekannter Fehler am iPad: iPad Speicher mit „System“ plötzlich voll

In einigen Fällen ist der iPad Speicher voll, weil das „System“ eine Menge an Speicherplatz einnimmt. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein, das Problem selbst lässt sich allerdings sehr einfach beheben. Dazu sollte in erster Linie ein Backup vom iPad gemacht werden, damit die Daten nicht verloren gehen können. Das iPad wird dazu an einen Computer mit iTunes angeschlossen. Dann kann mit einem Klick auf „Jetzt sichern“ ein Backup erstellt werden. Unter Umständen kann das Erstellen des Backups bis zu mehreren Stunden in Anspruch nehmen. Dies ist davon abhängig, wie voll der iPad Speicher ist.
Nach dem Erstellen des Backups wird das iPad nun mit diesem Backup wiederhergestellt. Dadurch werden ungenutzt Systemdaten entfernt, sodass der iPad Speicher entleert wird. Dieser Vorgang kann mit einem Kick auf „Backup wiederherstellen“ gestartet werden und nimmt ebenso einige Zeit in Anspruch. Nach dem erfolgreichen Wiederherstellen sollte die Speichernutzung kontrolliert werden. Besteht weiterhin das Problem, dass der iPad Speicher voll ist, so sollten auch die E-Mails überprüft werden. Das Gerät speichert standardmäßig alle Anhänge lokal, wobei auch gelöschte E-Mails nicht direkt entfernt, sondern zuerst nur in den Papierkorb verschoben werden. Falls die Mails tatsächlich nicht mehr benötigt werden, kann der Papierkorb entleert werden. Dazu navigieren Sie in der Mail-App in den Ordner „Papierkorb“ und drücken auf „Papierkorb leeren“. In den Einstellungen kann unter „Einstellungen“ -> „Mail“ die Option zum „Bilder von Webservern laden“ deaktiviert werden. Auch dadurch kann dem vollen Speicher des iPads entgegengewirkt werden.
Falls der Speicher am iPad durch das „System“ immer noch relativ voll ist, kann eine vollständige Wiederherstellung durchgeführt werden. Dabei werden die Daten auf dem iPad gelöscht und die iOS-Software vollständig neu installiert. Hierdurch gehen jedoch alle Daten auf dem iPad verloren. Fotos und Videos können vorher noch gesichert und dann wieder auf das iPad übertragen werden.

Datensicherung in der iCloud

Für ein geringes Entgelt können Daten auch in der iCloud bei Apple gesichert werden. Dabei kann sich der Nutzer selbst aussuchen, wie viel Speicher er in der Cloud benötigt. Fotos werden dann in die Cloud hochgeladen und nur noch in einer geringen Auflösung auf dem iPad gesichert. Dies gilt auch für andere Daten und Dokumente. Für den Zugriff auf die Daten ist jedoch immer eine direkte Verbindung mit dem Internet notwendig.
Das Auslagern der Daten auf diese Art und Weise ist daher mit monatlichen Kosten verbunden und sollte für die Nutzer in Frage kommen, die ihre Daten auch wirklich sicher speichern möchten. Die Auslagerung in die iCloud räumt dabei nicht nur den Speicher am iPad frei, sondern erlaubt auch den Zugriff auf die Daten von anderen Apple-Geräten aus. Auch bei einem Verlust des iPads sind die Daten trotzdem noch gesichert. Zudem kann auch das Backup selbst in der Cloud gesichert werden.

Apps für die professionelle Verwaltung von Daten

Es findet sich eine Menge von verschiedenen im AppStore, die die Verwaltung der Daten und Dokumente auf dem iPad relativ einfach macht. Dabei können auch Alarme und Benachrichtigungen eingestellt werden, wenn die freie Kapazität sich einem bestimmten Wert nähert oder wenn eine App besonders viel Speicherplatz für sich beschlägt. Die meisten dieser Apps sind kostenfrei. Weiterhin können Sie auch eine Schutzhülle kaufen, die einen integrierten Speicher besitzt. Die Hülle ist dann dauerhaft mit dem iPad verbunden und erweitert dadurch den Speichert. Eine wirklich elegante Lösung ist dies jedoch nicht, sodass im Notfall immer auf eine professionelle Reparatur zurückgegriffen werden sollte.

Professionelle Reparatur bei anhaltenden Problemen

Bleibt der iPad Speicher voll, obwohl die oben genannten Methoden alle angewendet wurden, so kann eine professionelle iPad Reparatur das Problem beheben. Dabei werden alle Daten des Gerätes zuerst gesichert und dann vollständig entfernt. Die komplette Löschung des iPads kann dabei ebenso mehrere Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Der Nutzer kann dann darüber entscheiden, welche Daten wieder auf das Gerät wiederhergestellt werden. Sollte es sich bei diesem Problem und einen defekten Speicherchip handeln, so kann diese ebenso durch einen anderen ersetzt werden. Auch dadurch werden die Datenprobleme am iPad reduziert.